Schützenverein St. Ulrich Pesenlern e.V.
Schützenverein St. Ulrich Pesenlern e.V.

Chronik


Am Sonntag, den 26.11.1978 trafen sich Hans Hintermaier, Alois Maier sen., Isidor Pfanzelt, Anton Voithenleitner, Simon Grandinger und Michael Maier
zum Stammtisch im Gasthaus Bachmaier in Pesenlern.

Die ehemals aktiven Schützen Hans Hintermaier und Isidor Pfanzelt machten den Vorschlag, einen Schützenverein zu gründen.
Man traf sich nun öfters, auch mit dem Sektionsschützenmeister Matthias Huber, Schützenmeister Korbinian Huber, beide aus Fraunberg sowie dem
1. Gauschützenmeister Kaspar Wiest aus Eitting, um die Gründung eines Schützenvereins zu diskutieren.
Man fasste den Entschluß, am 28.12.1978 einen Gründungsabend zu veranstalten.

Simon Grandinger erläuterte den Anwesenden die Vorstellung zur Gründung eines Schützenvereins. Spontan trugen sich 54 Personen in die ausgelegte
Mitgliederliste ein. Somit war der Verein aus der Taufe gehoben, zur Namensgebung gingen zwei Vorschläge ein:

     1.  Kaiserschützen (wegen Kaisergraben im Pesenlerner Moos)
     2.  St. Ulrich Schützen (Schutzpatron der Kapelle in Pesenlern)

Man einigte sich auf St. Ulrich Schützen Pesenlern.

Die dann durchgeführte Wahl der Vorstandschaft erbrachte folgendes Ergebnis:

1. Schützenmeister Simon Grandinger
2. Schützenmeister Hans Hintermaier
Kassier                    Michael Maier sen.
Schriftführer           Isidor Pfanzelt
Sportleiter               Hans Hintermaier
Jugendleiter            Martin Maier


Die Wirtsleute Paul und Elisabeth Bachmaier überließen dem Schützenverein großzügigerweise einen Kellerraum, der unter der Leitung von
Hans Hintermaier mit 4 Schießständen ausgebaut wurde.

Der Verein wurde Mitglied im Schützengau Erding und gehört der Sektion Fraunberg an.
Der Schießbetrieb konnte am 02. März 1979 aufgenommen werden.

Die von den Herbergsleuten gestiftete Standeröffnungsscheibe gewann Isidor Pfanzelt.
Beim ersten Sektionsschießen errang die Mannschaft der St. Ulrich Schützen von 8 Mannschaften den 7. Platz.

Um den Schuldenstand von 5000 DM abzubauen, bedingt durch den Bau des Schießstandes sowie den Kauf von Gewehren, wurde von der
Vorstandschaft beschlossen, jährlich ein Gartenfest sowie eine Christbaumversteigerung durchzuführen.